Wohnsymbiose: Kochen, Essen, Leben

Drei Räume verschmelzen zum Lebensmittelpunkt

Vom Kundenwunsch bis zur Realisierung

Küche, Esszimmer, Wohnzimmer – oft sind dies getrennte Bereiche mit eigenen Funktionen. Der Wunsch unserer Kunden war es, genau diese Grenzen aufzulösen und einen großzügigen, kommunikativen und offenen Lebensraum zu schaffen. Eine Umgebung, in der das Kochen, das gemeinsame Essen und das entspannte Beisammensein nahtlos ineinander übergehen. Wichtig war dabei eine einheitliche Designsprache mit wiederkehrenden Farben und Materialien, die alle Bereiche harmonisch miteinander verbindet.

Kundenwunsch

Küche, Esszimmer und Wohnzimmer sollen eine Einheit bilden

Realisierung

Insel samt Thekenelement, sowie ein Raumteiler, der die Bereiche miteinander verbindet

Kundenwunsch

Funktionswand in der Mitte des Raumes

Realisierung

Raumteiler mit massiven Leisten und eingebauten Funktionselementen

Kundenwunsch

wiederkehrende Farben

Realisierung

Küchenrückwand, Gerätefronten und Arbeitsplatte in Schwarz, passend zum Medienschrank im Wohnzimmer

Kundenwunsch

Induktionsfeld mit integriertem Wrasenabzug

Realisierung

Ohne störende Dunstabzugshaube konnte das Kochfeld in einer Kochinsel samt Thekenelement positioniert werden

Die Planung: Das Konzept ist der Schlüssel

Ein solches Vorhaben verlangt mehr als nur handwerkliches Geschick. Es beginnt mit einer visionären Planung, die den gesamten Raum als eine Einheit versteht. Unsere zentrale Idee war die Konzeption einer multifunktionalen Funktionswand, die wie eine Achse im Raum steht. Sie dient nicht nur als optische Gliederung zwischen Koch- und Wohnbereich, sondern wird selbst zum aktiven Element, das alle technischen und funktionalen Anforderungen aufnimmt.

Diese sorgfältige Planung im Vorfeld stellt sicher, dass am Ende jeder Handgriff sitzt, alle Anschlüsse am richtigen Ort sind und ein Ergebnis entsteht, das nicht nur schön, sondern auch im Alltag hochfunktional ist.

Küchenzeile mit Glasfronten

Die Fronten aus lackiertem Glas in einem sanften grauen Farbton wirken modern und ruhig. Die robuste Arbeitsfläche aus Dekton und das Induktionsfeld mit integriertem Wrasenabzug (Downdraft) sorgen für eine minimalistische Optik ohne störende Dunstabzugshaube.

Was ist mit einer Dekton-Arbeitsfläche gemeint?

Eine Dekton-Arbeitsfläche ist eine hochmoderne, ultrakompakte Oberfläche, die von der spanischen Firma Cosentino hergestellt wird. Der Name „Dekton“ ist ein Markenname. Das Material selbst ist eine Mischung aus Rohstoffen, die auch bei der Herstellung von Glas, Keramik und Quarzoberflächen verwendet werden.

Der Herstellungsprozess, die sogenannte Sinterpartikel-Technologie (TSP), ahmt die Entstehung von Naturstein unter hohem Druck und hohen Temperaturen nach, verdichtet diesen Prozess aber auf wenige Stunden. Das Ergebnis ist eine Platte mit einer extrem dichten und porenfreien Oberfläche, die in der Natur so nicht vorkommt.

Warum eignet sich Dekton hervorragend für die Küche?

Dekton vereint die besten Eigenschaften verschiedener Materialien und ist deshalb für die hohen Anforderungen in einer Küche ideal. Die Hauptvorteile sind:

  • Extreme Hitzebeständigkeit: Sie können einen heißen Topf oder eine heiße Pfanne direkt vom Herd auf die Arbeitsfläche stellen, ohne dass Verfärbungen, Risse oder andere Schäden entstehen. Das ist ein großer Vorteil gegenüber vielen anderen Materialien wie Schichtstoff, Holz oder sogar einigen Natursteinen.
  • Sehr hohe Kratzfestigkeit: Dekton ist eines der kratzfestesten Materialien auf dem Markt. Die tägliche Nutzung mit Tellern, Töpfen und Besteck hinterlässt keine Spuren.
  • Fleckenbeständigkeit: Da die Oberfläche keine Poren hat, können Flüssigkeiten wie Rotwein, Kaffee, Zitronensaft oder Essig nicht in das Material eindringen und Flecken verursachen. Alles bleibt an der Oberfläche und kann einfach weggewischt werden.
  • Wasserfestigkeit: Das Material absorbiert praktisch kein Wasser, quillt nicht auf und ist somit absolut hygienisch und leicht zu reinigen.
  • UV-Beständigkeit: Im Gegensatz zu manchen anderen Materialien bleicht Dekton auch bei starker und langanhaltender Sonneneinstrahlung nicht aus. Die Farbe bleibt über Jahre hinweg stabil, was besonders bei offenen Wohnküchen mit großen Fenstern wichtig ist.
  • Pflegeleicht: Eine aufwendige Imprägnierung oder Versiegelung ist nicht notwendig. Für die tägliche Reinigung genügen ein feuchtes Tuch und milde Reinigungsmittel.
Kann darauf direkt geschnitten werden?

Ja, grundsätzlich können Sie auf einer Dekton-Arbeitsfläche direkt mit einem Messer schneiden, ohne die Platte zu zerkratzen. Die Oberfläche ist in der Regel härter als die Klinge des Messers.

Allerdings gibt es zwei sehr wichtige Gründe, warum davon abgeraten wird:

  1. Gefahr von Keramik-Messern: Während Stahlmesser die Oberfläche nicht beschädigen, sollten Sie niemals Messer mit Keramikklingen direkt auf Dekton verwenden. Keramik auf Keramik kann zu Absplitterungen oder Kratzern auf der Arbeitsplatte führen.
  2. Ihre Messer werden extrem schnell stumpf: Da die Dekton-Oberfläche so hart ist, wirkt sie auf die feine Schneide eines Messers wie ein Schleifstein. Nach wenigen Schnitten wird selbst das beste Messer seine Schärfe verlieren.

Letztere befindet sich auf einer großzügigen Insel mit integriertem Thekenelement, welches zum gemeinsamen Kochen und Verweilen einlädt.

Zentrale Funktionswand als Raumteiler

versteckte staufaecher glasjalousie

Als optische Trennung zum Wohnbereich dient ein luftiger Raumteiler aus massiven Holzleisten. Er schafft Privatsphäre, ohne das offene Raumgefühl zu stören, und integriert gleichzeitig smarte Funktionen:

  • Perfekt integrierte Geräte wie ein Weinkühler und eine elegante Glasjalousie vor dem Wasserspender.
  • Ein bündig eingelassenes Touch-Panel zur Steuerung des Bussystems (Smart Home).
  • Ungenutzte Ecken wurden zu wertvollem, verdecktem Stauraum.

Die dem Wohnzimmer zugewandte Seite der Funktionswand dient als Medienwand, die den Fernseher und die gesamte Surround-Technik unsichtbar aufnimmt.

Garage für Staubsaug-Roboter im Sockel

saugroboter garage kueche

Ein cleveres Detail zeigt den Grad unserer Planung: Moderne Technik soll den Alltag erleichtern, aber wohin mit den Geräten, wenn sie nicht gebraucht werden? Ein perfektes Beispiel für unsere Detailplanung ist die maßgeschneiderte Lösung für den Saugroboter. Anstatt, dass das Gerät samt Ladestation in einer Ecke steht, haben wir eine passgenaue Nische direkt im Sockel der Kücheninsel geschaffen.

  • Perfekt integriert
  • Immer einsatzbereit
  • Autonome Funktion

Das Ergebnis: Ein neuer Lebensmittelpunkt

Das Resultat ist mehr als die Summe seiner Teile. Es ist eine echte „Wohnsymbiose“ entstanden – ein Raum, der Funktionalität, Technik und Ästhetik perfekt vereint. Er ist zum wahren Lebensmittelpunkt für die Familie geworden, an dem das tägliche Leben in all seinen Facetten stattfinden kann.

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